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07.11.2012 17:19:35
Wie lange noch sollen Gebäude mit Strom beheizt werden?
Wärmepumpen sind Stromheizungen. Gebäude sollten mit Primärenergieträgern beheizt werden, um den Wirkungsgrad der Transformation ausklammern zu können. Weshalb gelten hierbei Wärmepumpen immer noch als alternativ? - Aus unserer Sicht sollten Medien und Politik diese Sache endlich richtig beleuchten. Wärmepumpen mit Erdsonde oder Grundwasser machen Sinn. Luft-Wasser-Wärmepumpen hingegen überhaupt nicht. Nutzen wir den aufwendig hergestellten Strom doch nicht einfach zum verbrennen! Auf diese Weise werden wir länger mit den bestehenden Kraftwerken klarkommen, ohne dass wir AKW-Strom aus Frankreich einkaufen müssen. rw

06.05.2013 13:44:21
Quelle :
Die sensationelle News vorweg: Bestimmte Bakterienstämme produzieren Bio-Diesel, der für Verbrennungsmotoren ausgezeichnet geeignet ist. Diese Nachricht ist weder ein Witz noch Science Ficton, sondern das Ergebnis jahrelanger wissenschaftlicher Forschung, die Ölmulti Shell in Kooperation mit der britischen Universität Exeter betrieben hat. Wären die Schreckensgespenste von Ölknappheit und Treibhauseffekt damit also gebannt? Den Wisssenschaftlern der Universität Exeter ist tatsächlich gelungen...,...dass E.coli-Bakterien auf Bio-Basis Dieselkraftstoff produzieren, der fast identisch zu herkömmlichen Diesel auf Erdölbasis ist. Endlich machen sich die doofen E.coli-Bakteren, die man im übelesten Fall und wahren Sinn des Wortes zum Kotzen oder richtig Kacke findet, mal nützlich. Im Ernst, der Kraftstoff, den E.coli unter bestimmten Bedingungen (genetische Veränderung) produziert, erfordert - so teilt Shell mit - nur eine ganz geringe Beimischung von Erdöl. Darüber hinaus greift der Bakterien-Sprit weitaus weniger aggressiv das Innenleben des Motors an, als reiner Pflanzen-Biodiesel dies tut. Motor, Kraftstoffleitungen und Tank von Dieselfahrzeugen müssen nicht umgerüstet werden. Der Diesel, den die E.coli-Bakterien produzieren, ist selbstverständlich klimaneutral; er könnte damit zur Erreichung des Ziels, die Treibhausemissionen weltweit zu reduzieren, erheblich beitragen. Und wie funktioniert - vereinfacht ausgedrückt - die Dieselproduktion bei E.coli? Das Bakterium verwandelt Zucker in Fett, welches es für den Aufbau seiner Zellmembran benötigt. Aus bestimmten Bestandteilen dieses natürlichen Öls lässt sich synthetischer Diesel gewinnen. Die gewonnenen Mengen an Kraftstoff sind bislang allerding noch gering. Aber: Die Bakterien sind ja auch mikroskopisch klein. Immerin: Der Anfang ist gemacht.

13.11.2012 17:27:41
Quelle : Futures-Services
Die globale Energiewirtschaft wird sich nach Ansicht der Internationalen Energieagentur (IEA) in den nächsten zwei Jahrzehnten dramatisch verändern. Hauptverantwortlich dafür seien die USA, die ihre Gas- und Ölproduktion erheblich steigern und damit schon 2020 zum Netto-Exporteur von Erdgas werden, prognostiziert die IEA in ihrem "World Energy Outlook 2012", der am heutigen Montag, in London präsentiert wurde. Bis 2035 soll Nordamerika rein rechnerisch beinahe Energie-autark sein und auch beim Erdöl zum Nettoexporteur werden. Fast 90 Prozent der Öl-Lieferungen aus dem Nahen Osten sollen dann nach Asien gehen. Die weltweite Energienachfrage wird nach IEA-Schätzung bis 2035 um mehr als ein Drittel steigen, wobei China, Indien und der Nahe Osten für 60 Prozent des Nachfrageanstiegs verantwortlich sein werden. In der OECD wird der Energieverbrauch kaum zunehmen, die westlichen Industrieländer werden ihren Bedarf aber deutlich stärker als bisher mit Gas und erneuerbaren Energieträgern decken. Die Nachfrage nach Erdgas wird laut der Agentur in den nächsten zwei Jahrzehnten um 50 Prozent auf 5 Billionen Kubikmeter zunehmen. Beinahe die Hälfte der Produktionssteigerung werde mit unkonventionellem Gas wie etwa Schiefergas erreicht werden, vor allem aus den USA, Australien und China, meinen die IEA-Experten. Einen wichtigen Beitrag soll auch die Effizienzsteigerung liefern. "Der diesjährige World Energy Outlook zeigt, dass wir bis 2035 Energieeinsparungen erzielen können, die beinahe einem Fünftel des weltweiten Verbrauchs im Jahr 2010 entsprechen", erklärte IEA-Direktorin Maria van der Hoeven. Dennoch werden fossile Energieträger im globalen Energiemix weiterhin vorherrschen. Dafür werden auch Subventionen sorgen, die im Jahr 2011 um fast 30 Prozent auf 523 Mrd. Dollar (412,01 Mrd. Euro) gestiegen sind, vor allem im Nahen Osten und Nordafrika. Die weltweite Ölnachfrage soll laut IEA-Prognose bis zum Jahr 2020 um 7 Mio. Barrel pro Tag zunehmen und 2035 mehr als 99 Mio. Barrel pro Tag übersteigen. Der Ölpreis soll dann nominal mehr als 215 Dollar pro Barrel betragen, (real etwa 125 Dollar). Der Irak wird laut IEA bis 2035 Russland als zweitgrößten Ölexporteur überholen und alleine für 45 Prozent der Zunahme bei der Ölproduktion verantwortlich sein. IEA-Chefökonom Fatih Birol beklagt vor allem das Fehlen einer koordinierten Energiepolitik. "Unsere Analyse zeigt, dass zwei Drittel der bis 2035 ökonomisch realisierbaren Effizienzverbesserungen ungenützt bleiben werden", so der Hauptautor des World Energy Outlook.

13.11.2012 11:14:42
Quelle :
Im Jahr 2020 werden die USA der Prognose zufolge 11,1 Millionen Fass (Barrel) Öl pro Tag produzieren, derzeit sind es drei Millionen Barrel weniger. In den Jahren danach werde die US-Produktion jedoch wieder leicht zurückgehen und das Land auch die Führungsrolle unter den Produzenten wieder an Saudiarabien verlieren, schätzt die Energie-Agentur.

09.11.2012 17:22:52
Quelle :
Die Skepsis, wann der Elektroantrieb Benzin- und Dieselmotoren ersetzt, wächst. 28 Professoren für Kfz-Technik erwarten, dass der Verbrenner noch lange Standard bleibt. Das Elektroauto ist an sich eine prima Idee. Erdöl wird immer knapper, und an der Tankstelle ist der Kraftstoff schmerzhaft teuer. Zudem lässt sich die Klimaerwärmung kaum mehr leugnen. Doch das Elektroauto ist kein Selbstläufer. In Deutschland waren Anfang des Jahres gerade mal 4.500 Elektroautos zugelassen. Und das liegt nicht an der fehlenden staatlichen Förderung. Denn in Ländern wie den USA oder Frankreich, wo es üppige Zuschüsse zum Kauf von Elektroautos gibt, sind die Zahlen nicht wirklich besser. Dabei sollen 2020 in Deutschland eine Million Elektroautos fahren. Das sieht zumindest der Plan der Bundesregierung vor. Aber der Wechsel zur Technik des Elektroautos gleicht einem riesigen Sprung für eine mehr als 100 Jahre alte Industrie. Weg von Kolben, Dichtringen und Ventilringen hin zu Elektrotechnik. Doch selbst Toyota, Hybridpionier mit der wohl längsten Erfahrung mit elektrischen Antrieben und ihrer Steuerung, meldete Anfang Oktober Zweifel an, ob batterieelektrische Elektroautos der richtige Weg in eine emissionsfreie Autozukunft sind. Jeder Hersteller will genauer wissen, ob der Kunde das auch will. Der will es aber offenkundig nicht. Denn vollwertige viersitzige Elektroautos wie der Nissan Leaf, der als Stromer eigentlich richtig Spaß macht, setzen den Fahrer unter Stress, wenn die Navi-Stimme plötzlich sagt: "Sie erreichen ihr Ziel vermutlich nicht." Der Weg ist dann zu weit, der Strom in der Batterie zu wenig. Wo ist die nächste Ladesäule? Doch selbst wer eine findet, braucht Geduld. Wie bei Benzin oder Diesel mal eben in Minutenschnelle den Akku auffüllen, funktioniert nicht. Kein Wunder, dass die Kunden bei Preisen von rund 36.000 Euro und Reichweiten von lediglich 140 Kilometer zurückhaltend sind. Außerdem gibt es nach wie vor nur wenige Elektroautos, die Kunden tatsächlich kaufen können. Wofür also sollte der Staat Steuergelder ausgeben, um Kunden zum Kauf eines Elektroautos zu verleiten. So groß und übertrieben wie der anfängliche Hype um die Elektromobilität ist jetzt der Katzenjammer. Um die Diskussion zu versachlichen, haben 28 Professoren für Kraftfahrzeugtechnik unter dem Dach der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik (WKM) ihre Thesen zur Zukunft der Elektromobilität formuliert. 1. Das Elektrozeitalter hat schon längst begonnen. Nur nicht bei den Autos, sondern bei den Elektrofahrrädern. Die Fachleute erwarten, dass die sogenannten Pedelecs und E-Bikes in den kommenden Jahren weiterhin zweistellige Zuwachsraten haben werden. Ein Grund: Sie sind vermehrt als Zweitfahrzeug bezahlbar, beanspruchen eine geringe Verkehrs- und Abstellfläche, sind an der heimischen Steckdose ladbar und für viele Strecken geeignet. Im Jahr 2008 wurden rund 100.000 Pedelecs verkauft, 2009 waren es 150.000. Nach 200.000 in 2010 wurden 2011 sogar über 300.000 Fahrräder mit elektrischem Hilfsantrieb verkauft. Ende des Jahres könnten in Deutschland bereits mehr als eine Million Pedelecs existieren – in China sind es bereits mehr als 120 Millionen Stück.

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Tagesbericht 23.05.2013

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Japan rutscht in Rezession

News
 
12.11.2012 17:18:36 
Mini-Blockheizkraftwerke für die effiziente Nutzung der Primärenergie  

12.11.2012 16:29:20 
World Energy Outlook  

Entwicklungen im Energiesektor
 
Bakterien produzieren Diesel

IEA erwartet neue Rollenverteilung in der Energiewirtschaft in den nächsten 20 Jahren

USA werden innert 5 Jahren zum grössten Öl-Produzenten heranwachsen.

Der Verbrennungsmotor hat noch lange Zukunft

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