| 18.05.2012 19:19:47 |
| US-Botschafter in Israel: USA für Militärschlag gegen Iran vorbereitet |
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Die Pläne für einen solchen Fall seien ausgearbeitet. Botschafter Dan Shapiro sagte am Donnerstag im israelischen Armeeradio: „Eine diplomatische Lösung wäre einem militärischen Einsatz deutlich vorzuziehen. Aber das bedeutet nicht, dass diese Option nicht auf dem Tisch liegt.“
Es gebe nur ein kleines Zeitfenster für diplomatische Mittel, zitiert ihn die israelische Tageszeitung „Makor Rishon”. An einem bestimmten Punkt müsse man entscheiden, ob die Diplomatie Erfolg habe.
Der scheidende Chef der israelischen Luftwaffe, Generalmajor Ido Nehushtan, erklärte, die Luftwaffe sei für künftige Einsätze bereit.
Auf die Frage, ob er dabei konkret einen Iran-Einsatz meine, sagte der Generalmajor nur: „Ich glaube, ich habe damit eine ganze Menge gesagt.” Die Worte des US-Botschafters fallen nur wenige Tage vor neuen Gesprächen mit dem Iran über dessen umstrittenes Atomprogramm, die für Mittwoch in Bagdad angesetzt sind.
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| 15.05.2012 16:44:39 |
| Indien bezieht weniger öl vom Iran |
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Wie offizielle Stellen mitteilten, habe Indiens Minister für den Öl- und Gassektor den neuen Entschluß mitgeteilt. Demnach senke das Land mit dem Milliardenvolk seine Öl-Einfuhren ab nächstem Jahr erheblich um über 11%. Indien werde dann noch 15,5 Millionen Tonnen Erdöl jährlich aus dem Iran beziehen.
Lokale Medien vermuten, daß die indische Regierung damit dem Druck der USA nachgebe, welche den Iran wegen seiner Atompolitik zunehmend isolieren wolle.
Sollte dies der Grund für die Entscheidung der indischen Volksvertreter sein, befindet sich das Riesenland zumindest in guter Gesellschaft. Auch Japan hat seine Ölkäufe im Iran drastisch eingeschränkt, wohl aus demselben Grund. Konzerne diverser Länder, wie Südafrikas Sasol haben sich in den letzten Monaten von Engagements im Iran verabschiedet, um nicht von den USA mit Sanktionen belegt zu werden.
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| 15.05.2012 08:30:12 |
| Iran lagert riesige Mengen an öl |
Quelle : Futures-Services
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Die Sanktionen gegen die iranische Rohstoffindustrie lassen das Regime in Teheran offenbar kreativ werden. Nach Informationen der "Washington Post" werden immer größere Mengen von Rohöl auf Tankschiffen gelagert. Diese schippern über die Meere - auf der Suche nach Abnehmern. Dabei schalten die Schiffe immer öfter ihre Satelliten-Peilsender ab, wie die Internationale Energiebehörde (IEA) bestätigte.
Mit dieser neuen Taktik will das Regime offenbar einer Überwachung seiner Tankerflotte entgehen und das Öl heimlich an den Mann bringen. Als Folge des Dauerstreits um Irans Atomprogramm bestehen umfangreiche Sanktionen. Vor allem der Verkaufsstopp für Rohöl trifft das Land hart, das zu großen Teilen vom Export des Rohstoffs abhängt. Iran bezieht 70 Prozent seiner Einkünfte aus dem Ölexport und ist damit nach Saudi-Arabien zweitgrößter Förderer in der Opec. Ab Juli soll das Embargo auch in der EU greifen, dazu haben die USA, Japan, Südkorea, Indien und nicht zuletzt auch China ihre Einfuhren deutlich reduziert
Laut "Washington Post" beobachtet die IEA seit April eine wachsende Anzahl von Fällen, in denen die Tanker ohne GPS-Signal unterwegs sind. Nach Seefahrtsrecht ist ein Abschalten der Peilsender nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet, etwa in Gewässern, in denen Piratenangriffe zu befürchten sind.
Experten werten den Schritt als Indiz für die zunehmende Frustration des Regimes in Teheran. Allerdings verspricht die Maßnahme nur begrenzten Erfolg. Hochauflösende Satelliten könnten die Hunderte Meter langen Schiffe auch ohne eingeschalteten Sender aufspüren.
Obwohl das Embargo bisher offenbar Wirkung zeigt, sind sich Marktbeobachter sicher, dass das iranische Öl mittelfristig trotzdem Abnehmer finden wird. Nicht zuletzt weil Iran mit drastischen Maßnahmen versucht, die Folgen des westlichen Embargos aufzufangen. Das Land akzeptiert bei Geschäften mit China nun auch den Renminbi als Zahlungsmittel. Die eingenommenen Devisen fließen im Gegenzug für importierte Waren und Dienstleistungen zurück in die Volksrepublik.
Zudem lockt die Regierung in Teheran ausgewählte Investoren inzwischen mit Discount-Deals. Vor allem asiatische Kunden sollen Lieferungen über einen Zeitraum von 180 Tagen zinsfrei bezahlen können, berichtete die "Financial Times" in der vergangenen Woche unter Berufung auf mehrere Brancheninsider. Bislang hatte Iran ausgewählten Abnehmerländern 60 bis 90 Tage Zahlungsaufschub gewährt.
Trotz dieser Maßnahmen ist Irans Ölproduktion laut IEA bereits jetzt so niedrig wie zuletzt 2002. Im Februar sei die Produktion um 50.000 Barrel pro Tag zurückgegangen - auf nun 3,38 Millionen Barrel. Die weltweiten Ölpreise sind durch das anstehende Embargo gestiegen.
Vor allem in der zweiten Hälfte des Jahres steigt der weltweite Bedarf in der Regel deutlich. Schon jetzt beobachten Spekulanten die Entwicklung beim Kaufpreis für Öl aus Teheran aufmerksam. Sinkt dieser noch weiter, dürften sich irgendwann Abnehmer finden - Embargo hin oder her.
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| 13.04.2012 09:38:44 |
| Das Öl fliesst wieder |
Quelle : Futures-Services
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Nach zwei Jahren anhaltender Knappheit auf den Ölmärkten kündigt sich nun offensichtlich eine Trendwende an. Das berichtete die Internationale Energieagentur (IEA), der Zusammenschluss der wichtigsten ölverbrauchenden Industrieländer, am Donnerstag.
Zwar werden Sanktionen die Produktion im Iran um fast 10 Prozent senken. Gleichzeitig aber stiegen die weltweiten Öl-Lagerbestände im ersten Quartal des Jahres um bis zu 1,2 Milliarden Barrel am Tag, weil Saudi Arabien und China ihre Ölvorräte aufstockten. Damit habe die Produktion der OPEC, die Organisation der erdölexportierenden Länder, die Nachfrage überstiegen, schreibt die IEA in ihrem monatlichen Marktbericht.
„Der seit 2009 zu beobachtende Kreislauf wiederkehrender Knappheitsfaktoren ist vorerst gebrochen", sagt die IEA. Das bedeute, dass der Ölmarkt in diesem Sommer selbst dann ausbalanciert bleiben könnte, wenn im Zuge der Sanktionen auf die iranische Ölproduktion fast 1 Million Barrel am Tag wegfallen. Auch die OPEC bekräftigte in einer eigenen Stellungnahme die Einschätzung der IEA, dass die Ölmarkte zurzeit gut ausgestattet sind.
Der neueste IEA-Lagebericht dürfte für Verbraucher ein Silberstreif am Horizont sein. Sie litten zuletzt unter sehr hohen Benzinpreisen, die im Zuge wachsenden Unbehagens über die nukleare Pattsituation im Iran in die Höhe geschossen waren. „Von den Fundamentaldaten her wäre ein niedrigerer Ölpreis weiterhin gerechtfertigt", sagen Analysten von Bernstein Research. Mai-Futures der Ölsorte Brent kosteten an der Londoner Rohstoffterminbörse ICE am Donnerstag etwa 120 Dollar pro Barrel, an der New Yorker Mercantile Exchange lagen sie bei etwa 103 Dollar pro Barrel.
Nach Angaben der IEA sind Irans Rohölexporte bereits dabei, unter der Last der Sanktionen einzubrechen. So sank Irans durchschnittliche Ölproduktion im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 350.000 Barrel am Tag. Das entspricht einem Rückgang von fast 10 Prozent. Die OPEC bezifferte den Rückgang in ihrem Monatsbericht allerdings nur mit knapp 7 Prozent. Fest steht aber: Die Sanktionen beeinträchtigen Irans Ölverkäufe deutlich. Zwar befindet sich Irans Ölproduktion ohnehin in einem langfristigen Niedergang, aber zum Jahresanfang war die Ölmenge in dem Land fast 20 Mal stärker gesunken als in vergleichbaren Quartalen der Vorjahre.
Legt man durchschnittlichen Verkaufspreis für Irans wichtigstes Schweröl-Exportprodukt zugrunde, könnten dem Land so bereits Einnahmen von fast 3 Milliarden Dollar entgangen sein. „Irans traditionelle Ölkunden haben es zurzeit schwer, Zahlungsmodalitäten zu klären, Schiffe für den Öl-Transport zu mieten und Versicherungen zu finden, die ihre Geschäfte absegnen", schreibt die IEA. Bis Juli könnten sanktionsbedingt sogar bis zu 1 Million Barell Schweröl aus dem Iran wegfallen, schätzt die Energieagentur.
Dennoch bräuchten Industriestaaten deshalb wohl nicht ihre Vorräte anzutasten, sagt David Fyfe, Chef der Ölmarkt-Abteilung bei der IEA. Er kann aber nicht ausschließen, dass die USA, Großbritannien und Frankreich ihre Notreserven anzapfen müssen. Aus seiner Sicht dürften die Märkte im Gleichgewicht bleiben, weil andere ölproduzierende Staaten wie Saudi Arabien ihre Ölmengen bereits deutlich erhöht haben. Insgesamt war die Ölproduktion in der OPEC-Zone im März auf 31.43 Millionen Barrel am Tag gestiegen. Dafür sei vor allem die höhere Produktion im Irak verantwortlich, heißt es im IEA-Bericht. Im letzten Halbjahr habe sich die Ölmenge der OPEC gar um fast 1,4 Millionen Barrel am Tag erhöht. Saudi Arabien macht ein Drittel des Anstiegs aus, Irak und Libyen lieferten den Rest.
Risiken bestehen jedoch dem Bericht zufolge noch in den ölproduzierenden Ländern außerhalb der OPEC. Hier könnten technische oder politische Probleme, wie in der Nordsee oder in Kanada, das Angebot dämpfen.
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| 11.05.2011 13:32:06 |
| Mini-Blockheizkraftwerke für die effiziente Nutzung der Primärenergie |
Quelle :
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Mit der Kraft-Wärme-Kopplung steht eine energiesparende Technologie mit hohem Wirkungsgrad zur Verfügung. Mini-BHKWs sind ohne größeren baulichen Aufwand zu installieren und nahezu universell einsetzbar. Neben einem deutlichen Energiespareffekt ist mit diesen Anlagen zudem ein wirtschaftlicher Ertrag erzielbar, da parallel zur Erzeugung von Raumwärme auch elektrische Energie anfällt. Dargestellt werden Technologie und Leistungsfähigkeit der Mini BHKWs, aber auch die Erfordernisse für die Einbindung in die Hausinstallation und für den wirtschaftlichen Betrieb.
Bei der geforderten Reduzierung der CO2-Konzentration spielt neben der Entwicklung alternativer Energieformen die Erhöhung des Wirkungsgrades vorhandener Technologien ein wesentliche Rolle. Genau an diesem Punkt setzt die Wärme-Kraft-Kopplung an, weil sie die eingesetzte Primärenergie durch die Nutzung der bei der Stromerzeugung anfallenden Wärme in hohem Maß verwertet. Mit der Entwicklung von so genannten Mini-Blockheizkraftwerken ist diese Technologie auch in sehr kleinen Einheiten anwendbar.
Vor diesem Hintergrund beschreibt das vorliegende Buch die Technologie solcher Kleinanlagen, erläutert ihre Leistungsfähigkeit und zeigt daneben auch die Anforderungen für einen wirtschaftlichen Betrieb der Geräte. Die Basis bilden die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, in dem vier Mini-Blockheizkraftwerke auf einem eigens dafür errichteten Prüfstand getestet wurden. Das Verhalten dieser Mini-BHKWs bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen gibt ebenso wertvolle Hinweise für die Praxis wie die einleitende Beschreibung der einsetzbaren Technologien: vom Otto-, Diesel- und Stirlingmotor über die Brennstoffzelle bis zur Mikrogasturbine und dem Dampfmotor.
Bernd Thomas verzichtet dabei auf eine ausgeweitete Darstellung physikalisch-theoretischer Überlegungen und wendet sich so auch an diejenigen, die den Einsatz von Mini-BHKWs in Erwägung ziehen. So werden neben der Funktion und dem Verhalten der Geräte auch die Erfordernisse für die Aufstellung und die Einbindung in die Hausinstallation beschrieben. Den Abschluss der Darstellung bilden Gedanken zur Wirtschaftlichkeit, die Aufschluss über die Anforderungen an einen kostendeckenden Betrieb geben.
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