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18.05.2012 08:34:02
Quelle : Futures-Services
Ölbörsen setzen weiche Tendenz fort – Brent-WTI Spread schrumpft. ICE Gasoil Juni Settlement am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 918,50 Dollar. Das waren -13,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 60.900 Kontrakten über Durchschnittsniveau. Am Mittwoch starteten die Öl-Futures an ICE und NYMEX zunächst weicher, nachdem das API Dienstag Nacht enorme Bestandsaufbauten beim US Rohöl veröffentlichte. Bis zum Mittag korrigierten die Notierungen allerdings wieder leicht aufwärts. Unterstützungen erwiesen sich als stabil und mit den etwas besser als erwarteten US Konjunkturdaten hellte sich die Stimmung unter den Marktteilnehmern auf. Die US Bestandsdaten des DOE um 16:30 Uhr fielen zwar gemischt aus, angesichts der Rekordbestände bei Rohöl, dem weichen Euro und den erneut aufkommenden Spekulationen über eine Freigabe der strategischen Reserven, überwogen am Abend allerdings die Verkäufe, sodass die Notierungen ihren Abwärtstrend fortsetzten. Auch am gestrigen Donnerstag behielten die Öl-Futures an ICE und NYMEX ihre weiche Tendenz bei und verloren weiter an Boden. Zunächst wurden die Abwärtsspielräume durch stabile Unterstützungen begrenzt. Die am Nachmittag veröffentlichten US Konjunkturdaten fielen jedoch allesamt schlechter als erwartet aus und erhöhten damit den Preisdruck an den Ölbörsen. Die von Enbridge betriebene Seaway Pipeline konnte wie geplant in Betrieb genommen werden und sorgte im Laufe des Abends für Gewinnmitnahmen an der ICE und den Produkten an der NYMEX. Brent und Gasoil markierten in der Nacht mit 106,62 Dollar bzw. 903,50 Dollar sogar neue Jahrestiefs. Durch die nun steigende Nachfrage nach WTI und die damit verbundenen Wetten auf einen sinkenden Spread zwischen Brent und WTI, war das Abwärtspotential bei der US Rohölsorte vergleichsweise begrenzt.

16.05.2012 08:42:13
Quelle : Futures-Services
Ölbörsen orientieren sich abwärts – Aktienmärkte, Euro und API Daten belasten. ICE Gasoil Juni Settlement am Dienstag um 17:30 Uhr bei 932,25 Dollar. Das waren -1,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 81.700 Kontrakten über Durchschnittsniveau. Mit dem besser als erwarteten BIP aus Deutschland und der Eurozone erwischten die Finanzmärkte gestern einen überraschend positiven Start. Die Aktienmärkte notierten in der Eröffnung deutlich im Plus und auch der Euro konnte moderat zulegen. Öl-Futures an ICE und NYMEX folgten entsprechend und durchbrachen bei ihrer Aufwärtsreaktion erste Widerstandsbereiche. Am Nachmittag stützte dann nochmals der US Empire State Index Mai und sorgte bei WTI sogar kurzfristig für einen Durchbruch des Schlüsselwiderstandes im Bereich der 95 Dollar. Die Meldung über Neuwahlen in Griechenland nahm den Händlern allerdings den Wind aus den Segeln. Euro und DAX brachen im Laufe des Nachmittags deutlich ein und sorgten auch an den Ölbörsen für Gewinnmitnahmen. Da bei WTI im Vergleich zu den übrigen Futures noch eher Long-Positionen vermutet werden, fielen hier die Gewinnmitnahmen vergleichsweise stärker aus. Das US Rohöl durchbrach im späten Handel mehrere Unterstützungsbereiche und markierte in der Nacht ein 6-Monatstief. Die API Daten von 22:30 Uhr weisen einmal mehr enorme Bestandsaufbauten bei Rohöl aus, die bis in die frühen Morgenstunden belasten und weitere Gewinnmitnahmen begünstigen.

15.05.2012 08:43:30
Quelle : Futures-Services
WTI erreicht neues Jahrestief – Eurokrise belastet die Finanzmärkte. ICE Gasoil Juni Settlement am Montag um 17:30 Uhr bei 934,00 Dollar. Das waren -16,75 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 90.100 Kontrakten klar über Durchschnittsniveau. Die Ölbörsen in London und New York starteten wie erwartet mit weicher Tendenz in die neue Woche. Die Monatsreports der IEA, EIA und OPEC sowie die enttäuschenden Konjunkturdaten aus China hatten bereits vergangene Woche die Stimmung an ICE und NYMEX eingetrübt. Die politisch instabile Lage in Griechenland, die zu einem Austritt der Hellenen aus der Eurozone führen könnte, hatte zum Wochenauftakt eine Abwärtskorrektur an den Aktienmärkten ausgelöst. Die umfangreichen Gewinnmitnahmen übertrugen sich auf die Notierungen an den Ölbörsen, wo im Laufe des Vormittags gleich reihenweise technische Unterstützungen durchbrochen und automatische Verkaufsorders ausgeführt wurden. Äußerungen des saudischen Ölministers al-Naimi vom Wochenende, der Brent gerne im Bereich der 100 Dollar sehen würde und die aktuelle Überproduktion mit 1,3 bis 1,5 Mio. Barrel am Tag angegeben hatte, lastete ebenfalls auf den Preisen. WTI fiel mit der steilen Abwärtsreaktion bis auf 93,65 Dollar – ein neues Jahrestief. Am Nachmittag stabilisierten sich die Öl-Futures jedoch, sodass WTI im Bereich der 93,95 Dollar Unterstützung konsolidierte. Der sukzessiv nachgebende Euro verhinderte im Tagesverlauf jedoch eine Erholung an den Ölbörsen, die im späten Handel nahe ihrer Tages- und Langzeittiefs aus dem Handel gingen.

Börsen
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Tagesbericht 18.05.2012

Tagesbericht 16.05.2012

Tagesbericht 15.05.2012

News
18.05.2012 19:19:47 
US-Botschafter in Israel: USA für Militärschlag gegen Iran vorbereitet  

15.05.2012 16:44:39 
Indien bezieht weniger öl vom Iran  

15.05.2012 08:30:12 
Iran lagert riesige Mengen an öl  

13.04.2012 09:38:44 
Das Öl fliesst wieder  

11.05.2011 13:32:06 
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