| 24.05.2013 08:44:12 |
| Quelle : Futures-Services |
Abwärtsbewegung ausgebremst – Konsolidierungsphase vor langem Wochenende.
ICE Gasoil Juni Settlement lag am Donnerstag um 17:30 Uhr bei 849,50 Dollar. Das waren -17,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 70.400 Kontrakten beim Frontmonat klar über Durchschnittsniveau.
Gestern setzte sich zunächst die Dienstag eingeläutete Abwärtsbewegung an den Ölbörsen weiter fort, sodass die Notierungen im Tagesverlauf mehrere Unterstützungsbereiche durchbrachen. Die charttechnisch leicht bearishe Konstellation sowie die bearishe fundamentale Stimmung nach den Äußerungen Bernankes, dem FOMC Sitzungsprotokoll, den DOE Bestandsdaten und dem enttäuschenden Einkaufsmanagerindex China, begünstigten die fallenden Preise. Zusammen mit den unterm Strich besser als erwarteten Konjunkturindikatoren aus Europa wurden die Abwärtsspielräume jedoch begrenzt. Am Nachmittag folgten eine Reihe besser als erwarteter Daten aus den USA, die zunächst das Preisniveau drückten. Da die Fed bei einer positiven Konjunkturentwicklung ankündigte die Anleihenkäufe zu reduzieren, reagieren die Märkte derzeit ambivalent auf diese Zahlen. Zum einen deuten sie eine positive Nachfrageentwicklung an zum anderen könnten sie Vorboten für den Entzug von Liquidität durch die Fed sein. Im Laufe des Abends schienen sich Marktteilnehmer allerdings zunehmend auf Short-Coverings zu konzentrieren, um ihre Risikopositionen vor dem langen US Wochenende (Memorial Day) zu konsolidieren. Die Öl-Futures machten im späten Handel entsprechend ihre Verluste fast vollständig wieder wett, sodass Brent und WTI letztendlich sogar mit neuen Tageshochs den Donnerstag beschlossen.
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| 23.05.2013 08:56:45 |
| Quelle : Futures-Services |
Deutliche Abwärtskorrektur an den Ölbörsen nach DOE und FOMC Sitzungsprotokoll.
ICE Gasoil Juni Settlement lag am Mittwoch um 17:30 Uhr bei 866,75 Dollar. Das waren -9,00 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 84.000 Kontrakten beim Frontmonat klar über Durchschnittsniveau.
Der gestrige Mittwoch hatte es dank der Großereignisse in den USA (DOE, Bernanke und FOMC) wie erwartet in sich. Bei einem hohen Handelsinteresse präsentierten sich die Ölbörsen in London und New York sehr volatil, wobei letztendlich die bearishen Faktoren überwogen. Bereits am Vormittag orientierten sich die Öl-Futures nach unten und durchbrachen dabei erste kurzfristige Unterstützungsbereiche. Die Gewinnmitnahmen wurden zu diesem Zeitpunkt durch die bearishen Bestandsdaten des API aus der Nacht zuvor und der charttechnisch bearishen Konstellation begünstigt. Der Fokus lag allerdings auf den Ereignissen am Nachmittag, sodass die Konsolidierung von Risikopositionen das Abwärtspotential begrenzten und zwischenzeitlich immer wieder für leichte Gegenbewegungen sorgten. Die Rede Bernankes um 16:00 Uhr beinhaltete zunächst keine Hinweise für ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik der Fed, weshalb die Futures kurz vor den US Bestandsdaten des DOE anzogen. Die Aufwärtsbewegung war allerdings nur von kurzer Dauer. Mit den Zahlen des DOE erhöhte sich der Verkaufsdruck an den Ölbörsen erneut, sodass die Notierungen in der Folge wiederholt ihre Unterstützungsbereiche bei 102,75 Dollar Brent und 862,00 Dollar Gasoil testeten, diese jedoch erst mit dem FOMC Sitzungsprotokoll nach unten durchbrachen und sich schließlich mit neuen Tagestiefs aus dem Handel verabschiedeten.
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| 22.05.2013 08:50:29 |
| Quelle : Futures-Services |
Gewinnmitnahmen - Händler vor Bernanke-Rede und FOMC Sitzungsprotokoll nervös
ICE Gasoil Juni Settlement lag am Dienstag um 17:30 Uhr bei 875,75 Dollar. Das waren -7,25 Dollar gegen Schluss Vortag. Die Umsätze lagen mit rund 51.900 Kontrakten beim Frontmonat etwa auf Durchschnittsniveau.
Bereits am gestrigen Vormittag zeigten sich die Ölbörsen nachgebend und durchbrachen dabei erste kurzfristige Unterstützungslinien. Technisch sorgte die Bildung eines Doppeltops bei Brent und WTI für Verkaufsdruck, nachdem die Widerstandsbereiche bei 105,40 Dollar, bzw. 97,15 Dollar nicht mehr erreicht werden konnten. Vor allem zeigten sich die Marktteilnehmer vor der heute anstehenden Bernanke-Rede und dem FOMC Sitzungsprotokoll sehr nervös und stellten zunehmend Long-Positionen glatt, die man über die letzte Woche hinweg gebildet hatte. In der zweiten Tageshälfte zeigten sich die Märkte deutlich volatiler, behielten ihre weiche Tendenz bis in die Nacht hinein jedoch bei, sodass die Futures mit neuen Tagestiefs aus dem Handel gingen. Äußerungen von Fed Mitglied James Bullard wurden am Abend dahingehend interpretiert, dass er sich wohl nicht für ein frühes Ende der expansiven Geldpolitik stark macht, was den Ölbörsen ab 17:30 Uhr aber nur kurzzeitig nochmal Auftrieb gab. Die um 22:30 Uhr veröffentlichten API Bestandsdaten fielen unterm Strich bearish aus, hatten bisher aber noch keinen großen Einfluss auf das Preisniveau.
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| 12.11.2012 17:24:16 |
| Quelle : Blick.ch |
Tokio – Eine nachlassende Nachfrage aus dem Ausland und ein schwacher Konsum im Inland haben die japanische Wirtschaft im dritten Quartal schrumpfen lassen. Die Wirtschaftsleistung lag im Juli bis September um 0,9 Prozent niedriger als im Vorquartal, wie die Regierung am Montag mitteilte.
Der erste Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) seit drei Quartalen war in dieser Grössenordnung von den Experten erwartet worden. Im Vorquartal war das BIP noch um revidiert 0,1 Prozent gewachsen.
Die Entwicklung dürfte den Druck auf die Notenbank aufrechterhalten, die Geldpolitik weiter zu lockern. Neben der weltweiten Abkühlung der Wirtschaft belasten der starke Yen und die Auswirkungen eines Gebietsstreits mit China zusätzlich die Exportwirtschaft des Landes. (SDA)
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